Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinung

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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon clgnd » 29.07.2019 15:44

Heute in der FAZ. Ist mir als treuem Leser und Abonnenten heute morgen begegnet.

https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-d ... 06911.html
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Fitch » 29.07.2019 17:06

Und schon haste für son Hinterhofstyle nen Namen. Ruck Zuck wie die Hippster.
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Segler » 31.07.2019 18:10

Die WELT glaubt in Dortmund einen lokalen Trend ausgemacht zu haben, das Bergbau-Nostalgietattoo.

Natürlich verschließen sich die Dortmunder Tätowierer neben dem Ruhrgebiet-Lokalkolorit auch nicht den weltweiten Hipstertrends in Sachen Tattoo. Einen Tätowierer zitiert WELT Online mit den Worten "ein aktuell sehr beliebtes Motiv sei die Unendlichkeitsschleife, sagt Pascal Schmitz vom Tattoostudio Out of Order in Dortmund. "
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon hydrou » 04.08.2019 23:46

Die Miss-Wahl zur Miss Tattoo auf der Berliner Tattoo Convention hat wohl noch ein Nachspiel: https://amp.tagesspiegel.de/berlin/hake ... 70150.html

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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon clgnd » 05.08.2019 14:52

Da wundere ich mich immer wieder über die Naivität der Teilnehmer. Sollte man doch eigentlich wissen, dass Swastikas öffentlich nicht gezeigt werden dürfen.
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Segler » 05.08.2019 17:14

Kommt drauf an wo und in welchem kulturellen Kontext. In Indien stolpert man beinahe über die Dinger (nicht als Tattoo, als Deko), da ein uraltes hinduistisches Glückssymbol und ohne jeden Bezug zum Nationalsozialismus, der sich dieses Symbols ungefragt bemächtigt hat.

Geht mal auf Bildersuche nach Diwali + decoration

... aber in Berlin dürfte der Kontext wohl eindeutig rechtsextrem sein. Und nach deutschem Recht ebenso eindeutig strafbar.
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Fitch » 05.08.2019 21:35

Segler, ich denke mal, dass hier JEDEM klar ist, was ds Hakenkreuz in Indien zu bedeuten hat.

Fakt: hier ist es verboten.

Fakt 2: ich find das tattoo garnich schlimm, denn mir gehen Nazis auf den Sack UND auch das gespinne um deren Vergangenheit.

Also: wer Hakenkreuze tragen will, der soll es tun. Eventuell nicht unbedingt öffentlich.
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Jdg » 06.08.2019 13:39

Gerade gefunden:

https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... chein.html

Finde ich etwas übertrieben. Aber andere Länder, andere Sitten

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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Buddha_Eyes » 06.08.2019 19:09

Zu dem Beitrag bzgl. der Berlin Convention: Unabhängig von der strafrechtlichen Relevanz, die Swasika öffentlich zu zeigen, kenne ich das Mädel oberflächlich. Die ist nun definitiv nicht verdächtig, rechten Strömungen zuzuneigen. Und es wäre vielleicht von Seiten der Presse nett gewesen, darauf hinzuweisen, dass die Dame oben auf der Bühne ein ziemlich deutliches Statement gegen Rechts abgegeben hatte...
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Fitch » 06.08.2019 22:01

Mein Reden!!!!

Ich kenn sie nich, aber laut den Bildern, ist sie KEIN Nazi.
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon redphantom » 28.08.2019 9:43

Mal eine ganz interessante Information zum Thema Nickelallergie:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-08/tattoos-taetowierungen-nadel-haut-nickel-chrom

Die Kommentare natürlich wieder - wie so oft beim Thema Tattoo - häufig aus dem IQ- Bereich deutlich links der Symmetrieachse der Gauß-Kurve. :evil: :lol: :lol:
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Inaah » 28.08.2019 11:38

Selten dämliche Kommentare. Amüsant und zum heulen zugleich.
Ne Kontaktallergie habe ich auch entwickelt, ob dieses nun an Tattoos liegt oder nicht vermag ich mir nicht zu beurteilen.
Für mich ist allerdings folgendes Fakt: Alles was man so tut, kann, muss aber nicht schädlich sein. Die einen wollen ihrere Gesundheit was gutes tun, futtern ordentlich Orangen und Zitronen und reagieren plötzlich auf Fruchtsäure, man will sich was gutes tun und trinkt jeden Tag n Glas Milch und entwickelt "plötzlich" eine Laktoseintoleranz. Und das passiert bei vielen Menschen unabhänig von einem Tattoo. Viele Menschen die ich kenne, die nicht tätowiert sind wurden früher oder später von Unverträglichkeiten oder Allergien heim gesucht.
Was ich aber immer schade bei diversen Berichterstattungen finde ich zb folgendes:

"Jeder zehnte Deutsche hat ein Tattoo (Current Problems in Dermatology: Kluger, 2015) – und nicht selten entwickeln Menschen mit Tattoo eine Kontaktallergie"
steht ganz oben im Text und ganz unten im Text dann folgendes:
"Einen direkten Zusammenhang mit der Entstehung von Allergien kann die Studie allerdings nicht beweisen."
Wozu also dieser Bericht? Um die Gesellschaft gegen Tattoos aufzubringen? Um zu warnen? Nichts besseres zu berichten?

Wenn natürlich bei so vielen Menschen die tätowiert sind, immerhin ja laut Bericht jeder 10., bei dem ein oder anderen ne Kontaktallergie auftritt, liegt natürlich der Verdacht sehr Nahe das es an den Tattoos liegt und nicht an anderen Einflüssen oder gar den Genen.
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon kleiner_chaot » 28.08.2019 11:57

Die Kommentare sollte man grundsätzlich nicht lesen, aber der Artikel wirft schon Fragen auf.

Jedes Risiko sollte man minimieren, auch wenn man es nicht ausschließen kann, und ich möchte mal (auch auf die Gefahr hin, daß das als unerwünschte Technikdiskussion angesehen wird) die Frage an die Profis in den Raum stellen, ob es einen Unterschied macht, wie die Nadeln in der Maschine geführt sind, also ob die hohle Spitze aus Metall besteht, oder aus Kunststoff (Teflon?), wie das bei Rotary-Maschinen der Fall sein kann. Interessant wäre auch zu wissen, ob dieses Problem bei traditionellem Tebori auftritt, das sollte ja eigentlich in dieser Hinsicht weniger problematisch sein?
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon Buddha_Eyes » 28.08.2019 14:42

ob es einen Unterschied macht, wie die Nadeln in der Maschine geführt sind, also ob die hohle Spitze aus Metall besteht, oder aus Kunststoff (Teflon?), wie das bei Rotary-Maschinen der Fall sein kann.

Grundsätzlich ist es erst einmal nicht von der Art der Maschine abhängig, ob die Nadelführung aus Kunststoff oder Stahl ist. Mehrweggriffstücke - bzw. -Tipps werden regelmäßig aus Stahl sein, Einwegmaterial eher weniger. Nadelmodule sind wohl bislang stets aus Kunststoff.

So wie ich die Studie bisher verstehe, wurde lediglich der Abrieb bei den Nadeln und nicht bei der Nadelführung geprüft (das muss ich aber noch verifizieren). Meines Wissens nach wurde sowohl mit Nadelmodulen (an einer Cheyenne Hawk) als auch mit klassischen Stahltipps (No-Name Spulenmaschine) gearbeitet. Welche Nadeln, Module oder Griffstücke sie genau verwendet haben, ist mir derzeit nicht bekannt. Muss ich mal gucken, wann ich das nächste Mal an die Ines Schreiver rankomme. Vielleicht am 25.9. Dann frage ich die mal.

Klar - bei klassischem Tebori haste das Problem natürlich nicht.
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Re: Aus der Presse: Was die Zeitungen so schreiben....Meinun

Beitragvon kleiner_chaot » 28.08.2019 15:03

Danke für die fundierte Antwort, super! Über weitere Erkenntnisse würde ich mich freuen, falls sich da noch etwas ergibt.
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