Hallo!
Vor bald 15 Jahren habe ich hier nach Studios für farbenfrohe Tattoos gesucht (und davor mit anderem Account noch als Schülerin vor fast 20 Jahren, wie ich gerade entdeckt habe, als ich den ersten Post dieses Accounts gelesen habe).
Ich wollte dann 2013/14 zu Marie Kraus, der Termin musste aus blöden Gründen abgesagt werden, all die Jahre wollte ich weiterhin das farbige Tattoo, das Leben kam aber enorm dazwischen: Kurzum - dieses Jahr klappt es endlich und ich werde mir etwas (hoffentlich schönes) bei meinem Termin bei Emrah Lausbub holen, mein erstes und hoffentlich noch lange nicht letztes Tattoo mit näher an den 40 als den 30 Jahren. Nunja, besser spät als nie!
Ich leide an einigen typischen Allergien (vor allem gegen Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare) und habe ab und zu ein dishydrotisches Exzem an den Extremitäten, ganz selten auch einmal Kälteurtikaria. Zudem schleppe ich ein, zwei Autoimmunerkrankungen mit mir herum - komme aus einer vorbelasteten Familie.
Ich habe im Web und auf Social Media öfter gelesen, dass Tattoos, insbesondere bunte mit roter Farbe, in der Allergiezeit stark jucken, und darüber hinaus beim Auflammen von Autoimmungeschehen, z.B. im Rahmen von Schüben bei bestehenden Erkrankungen, extrem anschwellen können (unabhängig vom Alter der Tattoos).
An alle AtopikerInnen und Leute, die ähnlich autoaggressive Immunsysteme wie ich haben: Was sind Eure Erfahrungen? Sind die Tattoos im Frühjahr und Sommer zur Allergiehochsaison nur mit Kortisonsalbe zu ertragen? Gibt es Tricks zur Pflege, neben den üblichen (Haut eincremen, Sonnenschutz verwenden, Sonne meiden usw.)?
Bei mir sind die Allergien momentan aufgrund der Gräsersaison am stärksten, zumindest die Nase halte ich aber mit gefühlt einer Tonne Mometason-Nasenspray in Schach. Aber der hilft bei tränenden Augen und trockener Haut nur bedingt - und vermutlich auch nicht bei urtikariell reagierenden Tattoos.
Vielen Dank!

