eternal ink erfahrung

Allgemeines zum Thema Tattoo

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Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon Miss*Butterfly » 16.12.2017 11:35

Um das hier nicht in falschem Licht erscheinen zu lassen, würd ich gern etwas Kontext nachliefern.
Ich hab eine berufsbegleitende Weiterbildung gemacht und saß da die meiste Zeit neben der genannten Oberärztin. Nachdem wir also relativ viel Zeit hatten und uns gut verstanden haben kamen wir halt ins Reden. Sie hat also mehr oder minder aus dem Nähkästchen geplaudert. Also kein wissenschaftlicher Anspruch oder so. Sie hat einfach von Beobachtungen die ihr im Rahmen der Forschung von ärztlichen Kollegen berichtet wurden erzählt. Dementsprechend vorsichtig hab ich zumindest versucht das hier auch zu formulieren. Mr gibt es einfach darum noch einen weiteren Aspekt als Denkanstoß beizusteuern.
Der Mensch hat pausenlos Ideen, ja der Mensch ist zu beneiden. Doch die Kunst ist bei den Ideen gut und schlecht zu unterscheiden.
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Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon DotsOnMySkin » 16.12.2017 11:38

yetanothertattooscoutuser hat geschrieben:
Miss*Butterfly hat geschrieben:Wer tut das?


Die Nachfragen von tomorrow und DotsOnMySkin auf das Gespräch von Miss*Butterfly mit der Dermatologin.


Aha, und was bitte hat meine Nachfrage mit voreiligen Schlussfolgerungen zu tun?

Ich habe auch das Gefühl, dass es dir lediglich darum geht eine Antwort zu bekommen, welche Farben denn jetzt absolut unbedenklich seien. Denn alle deine anderen Fragen habe ich z.B. versucht in meinem ersten Post zu beantworten.

Da dir auf diese eine Frage aber niemand eine Antwort geben kann, weil es schlicht nicht möglich ist, bohrst du ständig weiter nach und stellst gleichzeitig die vorgebrachten Argumente anderer infrage bzw. ziehst sie ins Lächerliche ("Grundschulalter"). Eine tolle Diskussionsgrundlage, so macht's echt Spaß! :roll:

Und selbst wenn du hier die Info bekommen würdest, welche Farben komplett unbedenklich wären, würde dir das herzlichst wenig nützen, da sich kein halbwegs guter Tätowierer vorschreiben lassen würde mit welchen Farben er tätowiert.

Und da zu den anderen Punkten scheinbar keine vernünftige Diskussion mit dir möglich ist, geh ich da jetzt auch nicht mehr drauf ein.

Die Diskussion insgesamt finde ich allerdings weiterhin interessant, da ich mich auch viel mit diesem Thema auseinandergesetzt habe.
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Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon Segler » 16.12.2017 23:12

Miss*Butterfly hat geschrieben: Es scheint wohl schon so zu sein, dass es in der medizinischen Praxis durchaus Beobachtungen gibt, die darauf hindeuten, dass bestimmte Krankheitsbilder bei tätowierten Menschen tatsächlich häufiger auftreten könnten.


Das könnte an einem klassischen Fehlschluss liegen ("cum hoc ergo propter hoc") auf den Menschen zu allen Zeiten gern reinfielen, der Verwechslung von Korrelation (Ereignisse A und B treten gehäuft zusammen auf) und Kausalität (A verursacht B).

Ein Klassiker in dieser Richtung ist z.B. eine amerikanische "Krebs durch Dieselruß" Studie. Die Autoren haben zwei Gruppen von Probanden genommen, gesunde Männer der gleichen Altersgruppe. Die einen ohne berufliche Dieselrußexposition (Bürohengste), die andere mit erhöhter beruflicher Dieselrußexposition (Fernfahrer) und haben beide Gruppen über zehn Jahre hinweg beobachtet. Tatsächlich wies die Fernfahrergruppe während des Beobachtungszeitraums eine höhere Inzidenz von Lungenkrebs auf. Den Schluss Dieselruß -> Krebs hielten die Autoren der Studie daraufhin für zulässig. Kritiker wiesen darauf hin, dass die Raucherquote unter Fernfahrern signifikant höher ist als unter Büroangestellten, die Probanden von den Autoren der Studie nicht zu ihren Rauchgewohnheiten befragt worden waren, und dass bei einer nachträglichen Befragung unter den tatsächlich an Krebs erkrankten Fernfahrern überwiegend Raucher waren und dass Fernfahrer allgemein einen gesundheitsschädlicheren Lebensstil haben (unregelmäßige Schlaf- und Ruhezeiten, Fast Food, ...)

Auch über Tätowierte haben ich schon Aussagen gelesen (ich lasse die in dieser Verallgemeinerung ganz bewusst unkommentiert), die seien aufgeschlossener, neugieriger, extrovertierter, experimentierfreudiger als Vergleichsgruppen und neigten deswegen sowohl zu Tattoos als zu insgesamt riskanterem Lebensstil, auch in gesundheitlicher Hinsicht .... Ich erwähne das nur, um eine Möglichkeit aufzuzeigen, dass eine statistische Korrelation(!) zwischen Tattoos und Anfälligkeit für Krankheit x eine völlig andere gemeinsame Ursache haben könnte (nicht: muss).

Miss*Butterfly hat geschrieben: Nur so, als weiteren Aspekt des Ganzen. Wie meine persönliche Abwägung ausgefallen ist, wisst ihr ja. :lol:


Wie wir in der Tat alle wissen :lol: :lol: :lol:
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