eternal ink erfahrung

Allgemeines zum Thema Tattoo

Moderatoren: MartiAri, Buddha_Eyes, n8ght

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon JackBaur » 07.09.2017 11:23

Echt jetzt, Du setzt bzw. schätzt falsche Ernährung, Übergewicht und Bewegungmangel noch vor den Tattoofarben Risiken ein...
Benutzeravatar
JackBaur
 
Beiträge: 14
Registriert: 23.08.2017 10:21

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon BassSultan » 07.09.2017 12:02

Warum nicht? Herzinfarkt oder ähnliche Dinge, die sich aus dem genannten Verhalten ergeben, sind auch durchaus ernstzunehmende Probleme.

Sent from my LG-H850 using Tapatalk
"GNU Terry Pratchett"
BassSultan
 
Beiträge: 2024
Registriert: 07.01.2016 5:14
Wohnort: Wien

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon DotsOnMySkin » 07.09.2017 12:22

Ja, sehe ich genauso.

Bin mir sicher, dass mehr Menschen schwere Erkrankungen aufgrund der von Segler erwähnten Faktoren entwickeln, als durch Tattoos.

Und wenn du da echt so hypervorsichtig bist, was potentiell ungesunde Dinge angeht, dürftest du z.B. auch nie mehr angekokeltes Grillfleisch essen, da potentiell kanzerogen. Just sayin...
Benutzeravatar
DotsOnMySkin
 
Beiträge: 440
Registriert: 03.05.2016 13:08

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon Bad*Kitty » 07.09.2017 17:01

Die Risiken des täglichen Atmens schätze ich sogar höher ein als die durch ein Tattoo...
Wenn man sich vor Sorge so ins Hemdchen macht begreife ich nicht, wie man überhaupt so potenziell lebensgefährliche Dinge in Betracht fasst wie das Tätowieren. Sich informieren ist ja gut und richtig, auch das Abwägen ob das für einen risikotechnisch in Frage kommt, nur irgendwann wird es abstrus, da bekommt dann der Tätowierer Mails mit Vorschlägen über alternative Farben, die er ja stattdessen benutzen könnte, weil die vermeintlich besser abgeschnitten haben im Test oder es wird sonstwie versucht sich einzumischen und ab da wird es halt komisch. Und ganz ehrlich, niemand braucht ein Tattoo.
Und jetzt googeln wir: PAK in der täglichen Nahrung. Viel Freude! :D
Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.
(Descartes)

kingdom of whatever > me on facebook
Benutzeravatar
Bad*Kitty
Professional
 
Beiträge: 3406
Registriert: 21.01.2007 15:21
Wohnort: Süddeutschland

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon Segler » 07.09.2017 21:07

JackBaur hat geschrieben:Du setzt bzw. schätzt falsche Ernährung, Übergewicht und Bewegungmangel noch vor den Tattoofarben Risiken ein...


Das tue ich in der Tat. Zu den häufigsten Todesursache in der westlichen Welt zählt der Suizid mit Messer und Gabel. Herzinfarkte, Schlaganfälle, Diabetes Typ 2 und ähnliche ausgesprochene Zivilisationskrankheiten korrelieren sehr schön mit dem BMI. Schäden durch professionell gestochene Tattoos bei richtigem Verhalten des Tätowierten während der Abheilphase sind extrem selten.

Ansonsten verweise ich auf den Beitrag von Bad*Kitty, der ich nur in einem Punkt widerspreche:
Bad*Kitty hat geschrieben:Und ganz ehrlich, niemand braucht ein Tattoo

Da bin ich mir nicht ganz so sicher Schon Ötzi war vor 5.000 Jahren anderer Meinung :lol:
Benutzeravatar
Segler
 
Beiträge: 280
Registriert: 30.05.2016 21:40

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon JackBaur » 15.09.2017 10:05

Moin,

das Problem bei Euren Vergleichen ist nur das sie "hinken" denn bei allen anderen Beispielen hier ist ja erwiesen und bekannt daß sie schädlich sind und daß sie Herz- Kreislauferkrankungen begünstigen u.s.w.

Bei den Tattoofarben und deren Ablagerungen in den Lymphen hingegen ist leider wie wir alle wissen noch gar nichts erwiesen, fest steht nur daß etwas abgelagert und weitertransportiert im Körper, ergo ist Tätowieren nicht gesund "eigentlich"...

Trotz allem ist auch bei mir der Wunsch eines weiteren Tattoos nach meinem ersten vor über 20 Jahren nach wie vor da, früher habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht darüber und heute eher mehr im "reiferen" Alter :lol:
Benutzeravatar
JackBaur
 
Beiträge: 14
Registriert: 23.08.2017 10:21

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon BassSultan » 15.09.2017 10:55

Nur weil etwas abgelagert und weitertransportiert wird allein, muss es noch nicht schädlich sein oder?

Sent from my LG-H850 using Tapatalk
"GNU Terry Pratchett"
BassSultan
 
Beiträge: 2024
Registriert: 07.01.2016 5:14
Wohnort: Wien

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon JackBaur » 15.09.2017 12:55

Da gebe ich Dir völlig Recht, allerdings sagt auch meine ausgewählte Tätowiererin meines Vertrauens das keine Tattoofarbe gesund ist. Gut das ist jetzt aus dem Kontext gerissen, da ging es um meine Fragen welche Farben verwendet werden, welche Tests der Farben es schon gab etc...
Benutzeravatar
JackBaur
 
Beiträge: 14
Registriert: 23.08.2017 10:21

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon DotsOnMySkin » 15.09.2017 14:49

Naja, die selbe Wirkung wie Vitamin C werden Tattoofarben wohl nicht haben. :wink:

Aber nochmal, ungesund ist vieles im Leben. Und Tattoofarben würde ich da in der Rangliste der gesundheitsschädlichsten Dinge ziemlich weit hinten einordnen.
Benutzeravatar
DotsOnMySkin
 
Beiträge: 440
Registriert: 03.05.2016 13:08

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon BassSultan » 15.09.2017 15:29

Wir streben aber nicht nach "gesund" sondern "neutral", denke ich. Das ist schon ein Unterschied.. Klar dass die Farbe mich nicht auch noch gesünder/stärker macht und ich dann keine Grippe mehr kriegen kann :)

Sent from my LG-H850 using Tapatalk
"GNU Terry Pratchett"
BassSultan
 
Beiträge: 2024
Registriert: 07.01.2016 5:14
Wohnort: Wien

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon yetanothertattooscoutuser » 13.12.2017 0:57

Hallo Leute,

da das Thema noch nicht alt ist, möchte ich mich als erste Internet-Tattoo-Aktivität zu Wort melden: eure Argumente für und wider zu dieser Farbe bzw. zu Farben im Allgemeinen habe ich gelesen. Jeder hat seine Sicht, alles gut. Aber was ich nicht verstehe: Wenn Magazine wie Stiftung Warentest oder Ökotest solche Farben testen oder sogar eine aus diesem Jahr stammende RAPEX-Warnmeldung existiert, wieso gibt es seit Jahren keine Farbe, die diese höheren Gesundheitsstandards erfüllt? Gesetzliche Vorgaben hin oder her, auch ein Dacia, Ssangyong oder Lada erhält in Deutschland eine Zulassung, aber die Hersteller wissen selbst, dass sie mehr verkaufen, wenn die Produkte besser werden. Bei Tätowierungsfarben sehe ich keine Weiterentwicklung, keine Gegenstellungnahme, nichts. Haben die es nicht nötig? Sind die Nachfragen oder Beschwerden nur ein Hintergrundrauschen? Haben die monierten Giftstoffe vielleicht sogar einen Nutzen in der Farbe oder während der Tätowierung?

Und weiter gefragt: gibt es überhaupt eine Marke, die ihre Farbe verbessert hat, um sich kritischeren Tests zu stellen?

Viele Grüße
Jan
yetanothertattooscoutuser
 
Beiträge: 8
Registriert: 13.12.2017 0:45

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon DotsOnMySkin » 13.12.2017 16:36

Also, ich versuch mal ein paar Antworten zu geben, die meine persönliche Meinung zu dem Thema wiedergeben. Das alles unter der Prämisse, dass ich natürlich kein Experte bin, was die Herstellung von Tattoofarben angeht.

1. Muss man einfach immer wieder erwähnen, dass die getesteten, verunreinigten Farben nur einzelne Chargen dieser Farbe betreffen. D.h. es kann sein, dass andere Chargen auch betroffen sind, muss aber nicht sein. Und Eternal Ink ist ja nach der Tätowiermittelverordnung in Deutschland offiziell zugelassen.

2. Es gibt sehr wohl Farbhersteller, die explizit damit werben, da besonders drauf zu achten, dass keine Verunreinigungen oder giftigen Stoffe drin sind. Ob es in der Tat zutrifft, keine Ahnung.

3. Das Verkaufsargument: Hersteller wie Eternal Ink sind mega erfolgreich im Markt und haben es deswegen mMn leider nicht wirklich nötig da große Maßnahmen deswegen in die Wege zu leiten, vor allem nicht wegen eines Tests wie von Stiftung Warentest. Ich vermute, sowas geht einem US-Hersteller gepflegt am Allerwertesten vorbei, solange sie die offizielle Zulassung haben.

Oftmals entstehen solche Verunreinigungen, wie sie immer mal wieder nachgewiesen werden, ja während des Herstellungsprozesses und es wäre vermutlich kostenaufwändig, die ganze Produktionskette dementsprechend auf den Prüfstand zu stellen bzw. zu ändern. Noch dazu, wenn es, wie gesagt, nur einzelne Chargen betrifft und solche Tests nur in einzelnen Ländern durchgeführt werden, in denen die Farbe ja eh schon offiziell zugelassen ist.

Solange sowohl von Endkunden wie auch Tätowierern kein wirklich großer Aufschrei kommt, was das Thema angeht, und sich die Farben blendend verkaufen, wird sich da mMn auch nicht viel dran ändern.

Da wäre dann auch ein deutlich stärkeres Vorgehen seitens der Politik und der Verbraucherschutzverbände (Stichwort Positivliste), inkl. restriktiverer Zulassungsrichtlinien, vonnöten, um da bei den Farbherstellern wirklich was zu bewirken, meiner Meinung nach.

4. Und nein, die erwähnten Stoffe haben meines Wissens nach keinen konkreten Nutzen, sondern sind, wie gesagt, zum Großteil Verunreinigungen, die während des Herstellungsprozesses entstehen.

Nochmal: Das ist meine Laienmeinung zu dem Thema und man möge mich korrigieren, sollte ich irgendwas falsches verzapfen.
Benutzeravatar
DotsOnMySkin
 
Beiträge: 440
Registriert: 03.05.2016 13:08

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon yetanothertattooscoutuser » 13.12.2017 17:01

Wenn es nur Chargen betrifft, dann gibt es folglich auch Chargen, wo die Grenzwerte noch stärker überschritten werden?
yetanothertattooscoutuser
 
Beiträge: 8
Registriert: 13.12.2017 0:45

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon BassSultan » 13.12.2017 19:23

Niemand prüft alle Chargen. Aber es werden halt sicher Stichproben genommenen um ein statistisch hinreichendes Maß laut Verordnungen zu erreichen, alles andere würde mich wundern wenn die sich so gut verkaufen. somit ist es eher unwahrscheinlich aber theoretisch möglich dass diese eine killer charge die du jetz Whs meinst existiert..

Sent from my LG-H850 using Tapatalk
"GNU Terry Pratchett"
BassSultan
 
Beiträge: 2024
Registriert: 07.01.2016 5:14
Wohnort: Wien

Re: eternal ink erfahrung

Beitragvon yetanothertattooscoutuser » 13.12.2017 22:34

Das sind doch alles Mutmaßungen von euch. Die Chargen-Ausrede kommt bei mir nicht an. Eine Varianz in den Inhaltsstoffen würde ja auch eine Abweichung der Farben ergeben, darauf lässt sich doch kein Hersteller ein. Heutzutage werden Farben für Autolackierungen vom Computer vor Ort gemischt. Da soll ein Massenprodukt wie eine Tattoofarbe so sehr streuen? Könnt Ihr gerne glauben, ich tue das nicht im Ansatz.

Welche Ink-Hersteller haben denn einwandfreie Inhaltsstoffe?
yetanothertattooscoutuser
 
Beiträge: 8
Registriert: 13.12.2017 0:45

VorherigeNächste

Zurück zu Tattoo

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste