Gendersensible Sprache, political correctness etc.

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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Segler » 22.01.2017 18:26

Hallo talamestra,

ich finde Deinen Beitrag absolut zutreffend und kann dem Gesagten nur zustimmen. Im Grunde geht es da um elementaren zwischenmenschlichen Respekt.

Bei einem Punkt musste ich allerdings grinsen:

talamestra hat geschrieben:
Man wird nur als Frau gefragt, wie es denn mit Kinderplanung aussieht.


Das habe ich als Mann - gerade aus meiner Familie - nicht nur einmal zu hören bekommen.

Bis ich das "Wir wollen beide keine Kinder!" in die Köpfe gehämmert hatte, das hat wohl so gefühlt tausend Wiederholungen gebraucht. Verstanden wurde nämlich immer "Wir wollen noch keine Kinder"
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon mbla » 22.01.2017 18:31

Ach, dass jemand sich mal im Ton vergreift oder voll in ein Fettnäpfchen tritt ist ja wohl normal, mir selbst passiert das- vor allem in emotional aufgeladenen diskussionen- in einer tour..
es geht-für mich- bei dem ganzen vor allem darum bewusstsein zu schaffen, dass vieles nicht ok ist, wenn jemand zb. eine sexistische bemerkung macht, und sich bewusst ist, dass ihm das in der emotion rausgerutscht ist oder what ever, dann ist das ja ok. es wird immer weniger vorkommen und irgendwann gar nicht mehr passieren.
wenn jemand aber darauf aufmerksam gemacht wird und trotzdem keinerlei unrechtsbewusstsein da ist, dann stört mich das massiv und ich versuche auf die person mit argumenten einzuwirken.
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Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Detritus » 22.01.2017 18:33

Herger hat geschrieben:
Joah, "Wunschkonzert". Abwertend. Immer diese unrealistischen Träumer, die es einfach nicht gebacken bekommen, mit den harten Anforderungen der Realität zurechtzukommen, hm? :mrgreen:


Nein - nur ist es einfacher einen Wunschzettel zu schreiben als diesen dann auch zu bezahlen. Und da bringt es nichts vermeintlich einfach "Lösungen" zu präsentieren wenn man nicht auch konkret sagen kann wie diese gegenfinanziert werden sollen.

Und da helfen erstmal auch keine struktur-/gesellschaftspolitischen Diskussionen. Das Geld ist jetzt nicht da, aber man muss jetzt eine Lösung finden.

Und wenn man sich sowas mal anschaut:

https://www.tagesschau.de/inland/schule ... n-101.html

bin ich der Meinung, dass die persönlichen Wunschvorstellungen einzelner Eltern hinsichtlich des Essens da in der Prioritätenliste eher etwas weiter hinten angesiedelt sind.

Ich fände ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von x.000,- € auch ne tolle Idee, nur habe ich da eben auch keinen Patentvorschlag wie sich das kurzfristig bezahlen ließe.
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Bad*Kitty » 22.01.2017 18:37

Frauen und Männer schenken sich rein gar nichts im Wettstreit, wer ekelhafter übereinander redet, sorry, das ist ein Irrtum.
Und da sind wir auch schon beim Kernproblem: diese ganze exzessiv betriebene, mittlerweile schon ins hahnebüchene abdriftende political/gender correctness ist der Versuch zu vertuschen, dass wir alle längst den Respekt verloren haben.
Also soll er sich bitteschön wenigstens in der Sprache wieder zeigen - dass das aber nicht die Lösung sein kann merken wir daran, dass es immer noch einen Zacken skurriler wird.
Ich warte nur drauf, dass man drüber diskutiert, ob es ziemlich ist, Gemüse zu verunglimpfen ("Verpiss dich, du Lauch!").......
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon talamestra » 22.01.2017 18:38

Segler hat geschrieben:Hallo talamestra,

ich finde Deinen Beitrag absolut zutreffend und kann dem Gesagten nur zustimmen. Im Grunde geht es da um elementaren zwischenmenschlichen Respekt.

Bei einem Punkt musste ich allerdings grinsen:

talamestra hat geschrieben:
Man wird nur als Frau gefragt, wie es denn mit Kinderplanung aussieht.


Das habe ich als Mann - gerade aus meiner Familie - nicht nur einmal zu hören bekommen.

Bis ich das "Wir wollen beide keine Kinder!" in die Köpfe gehämmert hatte, das hat wohl so gefühlt tausend Wiederholungen gebraucht. Verstanden wurde nämlich immer "Wir wollen noch keine Kinder"


ähm.. vllt hätt ich dazuschreiben sollen - bei einem Vorstellungsgespräch..lach.. das hab ich zwar gedacht, aber die Worte fanden den Weg nicht mehr auf die Tastatur ^^
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon talamestra » 22.01.2017 18:44

Bad Kitty - ich habs anders erlebt - ist aber eben meine persönliche Erfahrung :)

Das der Respekt schwindet - auch da geb ich dir zu 100% Recht - ich frag mich aber, woran das liegt? An der Gesellschaft? An der Erziehung? Am vermehrten Medienkonsum?

Eine schwierige Antwort, und vermutlich ist es gute Mischung aus allen Zutaten.

Ein weiteres Problem ist auch, das Schwarz Weiß Denken... die vielen Grautöne werden übersehen....

Man sagt ja.. die Zunge ist die schärfste Waffe - sie verletzt ohne Wunden zu hinterlassen... das sollte als Grundsatz an den Schulen wieder gelehrt werden... aber ob Ethik überhaupt ein Schulfach ist? keine Ahnung....
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon BassSultan » 22.01.2017 18:53

da könnte man ein weiteres thema ansprechen.. religionsunterricht - hat das was in schulen verloren? wäre ein allgemeiner ethik unterricht nicht sinnvoller? :)
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Bad*Kitty » 22.01.2017 19:02

Da wäre ich voll bei euch: allgemeiner Ethik-Unterricht, um wieder Werte wie Respekt, Hilfsbreitschaft, Akzeptanz und was sonst noch alles verloren geht zu lehren. Religion ist mE eine Sache, die der Familie und somit der familiären Erziehung obliegt.
Meine Tochter (9) hat auf eigenen Wunsch den Religionsunterricht verlassen, weil:
"Wir lernen da nichts sinnvolles, wir hören nur Geschichten und die sind langweilig. Was hat das denn mit heute zu tun?" (< genau da wäre ja ein Ansatz wünschenswert, aber...ach, Schulsystem halt, die Lehrer wollen offenbar nur noch die Zeit rumbringen und sind an echter Lehre nicht mehr interessiert - weil auch immer mehr Kinder total desinteressiert an absolut Allem sind! Weil sie total überflutet werden mit Reizen, mit Information, mit Möglichkeiten. Und genau daher kommt auch diese ganze Verrohung: das Übermaß an Angebot macht stumpf.)
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Herger » 22.01.2017 19:23

@Segler : u.a. deswegen bin ich der Ansicht, dass Kommunikation ne gute Sache ist!. Einfach mal drüber reden, was wen warum stört, erleichtert es enorm, Hintergründe/die Motivation von Handlungen zu verstehen und nachzuvollziehen, ob ne böse Absicht oder schlicht Unwissenheit dahinter steckt. Wenn jemand nach einem "lass das bitte, du tust mir weh!" sein oder ihr Verhalten nicht ändert, fällt zumindest die Unwissenheit-Begründung weg, man kann das Verhalten des Gegenübers entsprechend neu bewerten + reagieren. Stört etwas und ich spreche es nicht an, tendiert die Wahrscheinlichkeit, dass sich etwas ändert, gegen 0.

talamestra hat geschrieben:ob der Spruch allein reicht.. ich weiß nicht..


Dass der Spruch alleine reicht, glaube ich auch nicht. Dass er kann ein Anfang oder evtl. schlicht auch ein Denkanstoß sein kann, dass es in der gedachten Situation mehr als nur eine Partei gibt, der man Verantwortung zuschieben kann, glaube ich jedoch schon. ;)

talamestra hat geschrieben:Ganz ehrlich - wenn ich manchmal Frauen über Frauen reden höre, da wird mir dann schon ein bisschen übel - vor allem wenn ich daran denke, dass Frauen hauptsächlich die Kinder erziehen (ist nun mal leider so... man braucht nur in den nächstbesten Park, in die nächstbeste Kita etc guggen). Welches Bild bekommen Kinder und heranwachsende Jugendliche da?


Das ist bei Männern nicht anders. Locker rooom talk etc. Wobei ich auch der Meinung bin, dass durchaus auch abwesende Männer ein gutes Stück zur Erziehung beitragen (man kann nicht nicht kommunizieren & so. Abwesenheit/Priorität von Arbeit als als Indikator für Männlichkeit/Ernährer etc. ebenfalls ne super spannende Diskussion!)

Detritus hat geschrieben:Nein - nur ist es einfacher einen Wunschzettel zu schreiben als diesen dann auch zu bezahlen. Und da bringt es nichts vermeintlich einfach "Lösungen" zu präsentieren wenn man nicht auch konkret sagen kann wie diese gegenfinanziert werden sollen.

Und da helfen erstmal auch keine struktur-/gesellschaftspolitischen Diskussionen. Das Geld ist jetzt nicht da, aber man muss jetzt eine Lösung finden.


Joah, wär schon super, wenn man als Bürger irgendwie mitentscheiden könnte, welche Parteien über die Verteilung von Geldern entscheiden! Da das ja leider nicht möglich zu sein scheint, kann man natürlich nichts machen, außer den status quo zu tolerieren! XO
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Detritus » 22.01.2017 19:56

Herger hat geschrieben:Joah, wär schon super, wenn man als Bürger irgendwie mitentscheiden könnte, welche Parteien über die Verteilung von Geldern entscheiden! Da das ja leider nicht möglich zu sein scheint, kann man natürlich nichts machen, außer den status quo zu tolerieren! XO


Nochmal:

Was hilft die Wahl im September (oder vielmehr die nächste Landtagswahl in x Jahren da Bildung etc. Ländersache ist) dem Kindergarten jetzt akut bei seinem Problem?

Und wer von den Damen und Herren Politikern würde es denn wirklich besser machen? Was dann auch wieder zur grundsätzlichen "Problematik" der Demokratie führt - es wird das gemacht was die Mehrheit will, schließlich will man wiedergewählt werden.

Die Grünen z.B. haben doch ihr Debakel mit dem Veggie-Day schon erlebt - und das Thema mal klammheimlich ad acta gelegt.

So und wenn man jetzt die Frage stellt ob man das Geld lieber in Studienangebote oder in TG-Klos investieren soll - wie wird das Ergebnis wohl ausfallen? 90 / 10 oder 80 / 20 gegen die Klos?

Und dann? Beschweren wir uns darüber, dass der breiten Masse die Befindlichkeiten einer kleinen Gruppe weniger wichtig / wert ist als etwas von dem eine größere Gruppe profitiert?
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Detritus » 22.01.2017 19:57

Herger hat geschrieben:Joah, wär schon super, wenn man als Bürger irgendwie mitentscheiden könnte, welche Parteien über die Verteilung von Geldern entscheiden! Da das ja leider nicht möglich zu sein scheint, kann man natürlich nichts machen, außer den status quo zu tolerieren! XO


Nochmal:

Was hilft die Wahl im September (oder vielmehr die nächste Landtagswahl in x Jahren da Bildung etc. Ländersache ist) dem Kindergarten jetzt akut bei seinem Problem?

Und wer von den Damen und Herren Politikern würde es denn wirklich besser machen? Was dann auch wieder zur grundsätzlichen "Problematik" der Demokratie führt - es wird das gemacht was die Mehrheit will, schließlich will man wiedergewählt werden.

Die Grünen z.B. haben doch ihr Debakel mit dem Veggie-Day schon erlebt - und das Thema mal klammheimlich ad acta gelegt.

So und wenn man jetzt die Frage stellt ob man das Geld lieber in Studienangebote oder in TG-Klos investieren soll - wie wird das Ergebnis wohl ausfallen? 90 / 10 oder 80 / 20 gegen die Klos?

Und dann? Beschweren wir uns darüber, dass der breiten Masse die Befindlichkeiten einer kleinen Gruppe weniger wichtig / wert ist als etwas von dem eine größere Gruppe profitiert?
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Segler » 22.01.2017 20:02

Bad*Kitty hat geschrieben:Da wäre ich voll bei euch: allgemeiner Ethik-Unterricht, um wieder Werte wie Respekt, Hilfsbreitschaft, Akzeptanz und was sonst noch alles verloren geht zu lehren. Religion ist mE eine Sache, die der Familie...


Spannendes Thema: Ich werfe mal die Frage in die Runde, wie man überhaupt hoffen kann, eine Ethik religiös zu fundieren. Wenn alles mit der Prämisse steht oder fällt, dass es einen/mehrere Gott/Götter gibt und das es genau dieser/diese einer speziellen Religion und seine/ihre Gebote sind. Einer Prämisse, die man teilen mag oder eben nicht.

"Im Namen Gottes" ist nicht zwingend "Im Namen des Guten und der Toleranz". In NRW wurde z.B. einer Kindergartenleiterin eines Kindergartens in kirchlicher Trägerschaft gekündigt, weil sie sich lesbisch verpartnert hat.

Ich fände das sehr spannend, wenn man die Schüler in einem Philosophieunterricht an die Frage heranführt, wie man eine rationale Konsensethik fundieren kann. Spannende Ansätze gibt es reichlich. Etwa der deontologische Pfad (Kant & Co) versus dem konsequentialistischen (Jeremy Bentham, J.S. Mill, G.E. Moore, Peter Singer) oder auch andere Ansätze wie Karl R. Popper (The open Society and its Enemies) oder John Rawls (A Theory of Justice). Die genannten Autoren sind durchaus für den Oberstufenunterricht so ab 15 oder 16 geeignet. Dürfte ich einen Lehrplan gestalten, dann wäre Philosophie auf dem Stundenplan.

Und da sind wir bei einem Thema, das Herger in die Diskussion geworfen hat: Kommunikation, Reden und Zuhören. "Wahrheiten", religiöse wie politische, sind nämlich das Ende jeder Diskussion über Ethik. Wenn ich nämlich im Besitz der "Wahrheit" wäre, dann können alle anderen ja nur ...
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Bad*Kitty » 22.01.2017 20:27

Gott/Götter haben für mich ÜBERHAUPT nichts in der Schule verloren! Das Thema Glaube (egal wie auch immer geartet!) hat dort nichts verloren. Es ist Aufgabe der Eltern, den Kindern ihren Glauben zu vermitteln oder eben auch nicht, in der Schule geht es um WISSEN.
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Herger » 22.01.2017 20:34

Detritus hat geschrieben:Was hilft die Wahl im September (oder vielmehr die nächste Landtagswahl in x Jahren da Bildung etc. Ländersache ist) dem Kindergarten jetzt akut bei seinem Problem?


Was hilft mir eine Ernährungsumstellung und möglicherweise Sport? Ich bin ja schließlich jetzt übergewichtig und deswegen unglücklich!!!!!111einseinself

Detritus hat geschrieben:Und dann? Beschweren wir uns darüber, dass der breiten Masse die Befindlichkeiten einer kleinen Gruppe weniger wichtig / wert ist als etwas von dem eine größere Gruppe profitiert?


Kommt drauf an, wie man die Frage stellt. Bei "entweder breite Masse" oder "kleinere Gruppe" kann das sicher passieren... ne andere Möglichkeit wär jedoch evtl. "auch".

Aber ja. Konkretes Beispiel:

Bundeshaushalt (Angaben in Milliarden)

Bundesministerium der Verteidigung
2014: 32,44
2015: 32,97

Bundesministerium für Bildung und Forschung:
2014: 14,05
2015: 15,27

Bundesministerium für Gesundheit:
2014: 11,05
2015: 12,07

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
2014: 7,96
2015: 8,54

Die Zahlen bilden eine Wertung ab. Und sie sind nicht in Stein gemeißelt, sondern Rädchen, an denen man durchaus drehen könnte. Die Frage, die sich für mich stellt, ist schlicht, ob es sinnvoll ist, fast so viel in das Bundesministerium für Verteidigung zu stecken (knapp 33 Milliarden) wie in das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammen (lt. den Angaben von oben 35.88 Milliarden).
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Re: Gendersensible Sprache, political correctness etc.

Beitragvon Detritus » 22.01.2017 21:08

Herger hat geschrieben:Was hilft mir eine Ernährungsumstellung und möglicherweise Sport? Ich bin ja schließlich jetzt übergewichtig und deswegen unglücklich!!!!!)


Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich...

Sich mehr bewegen und anders ernähren kostet anderes als die von Dir vorgeschlagene "Lösung" für die KiGa-Problematik kein Geld bzw. ist nicht zwingend mit Mehrausgaben verbunden.

Im Endeffekt hast Du aber also keine pragmatische Lösung anzubieten sondern nur eine "einfache" Lösung für einen ungewissen Zeitpunkt X in der Zukunft in dem dann hoffentlich mehr Geld zur Verfügung steht.

Und damit sind wir wieder bei der von mir schon mehrfach erwähnten
Theorie vs. Praxis - das was Dir vorschwebt funktioniert nur unter theoretischen Bedingungen in der Zukunft - bringt aber in der aktuellen Situation in der das Thema irgendwie gelöst werden muss 0,0.
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