erstes tattoo/Schriftzug

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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon sojaschnitzel93 » 24.05.2020 15:56

@Segler
Ja, die Preise fürs Lasern sind bombastisch, was ich bis jetzt so mitbekommen habe. Insgesamt hört sich Lasern weder gesund noch vertrauenserweckend an. Mein Hauttyp ist auch eher tapetenweiß und wenn dann noch schwarze Restflecken übrig bleiben würden, sähe ich wahrscheinlich immer verprügelt aus...

Nee lasern.... ich muss mir vorher genau überlegen was ich mache...
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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon Segler » 24.05.2020 17:45

Unser Ziel ist, dass die Leute mit hübschen und gut überlegten Tattoos happy werden und nicht die Laser-Tattooentferner mit den weniger hübschen und nicht gut überlegten.

Wir wollen, dass in einem viiiiel späteren Leben einmal deine Enkelin sagt, Oma, du hast aber ein cooles Tattoo ... sowas will ich auch :wink:
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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon sojaschnitzel93 » 25.05.2020 13:20

Also wenn ein Tattoo mit 80 Jahren noch "gut" aussehen soll, dann sollte es ....?
nicht filigran
keine Schrift
keine dünnen Linien
keine Farbe
nicht an beweglichen Stelle sein

Stimmt das so?
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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon BassSultan » 25.05.2020 13:49

Naja nicht ganz. Keine Farben würde ich nicht ganz so unterschreiben. Und Schrift kann ja auch haltbar gemacht sein, gute letterings bekommen auch vom tätowierer genug Platz und Linienstärke. Filigrane Schrift ist halt genauso anfällig wie andere Motive mit dünnen Linien auf engem Platz.


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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon strangefruit42 » 26.05.2020 10:45

sojaschnitzel93 hat geschrieben:@strangefruit42
Okay, das beunruhigt mich jetzt :shock:
Ich habe mein Monster auch schon gemalt, aber es ist auch eher putzig und dass kann ich mir nun wirklich nicht auf meiner Haut vorstellen. Ja, Zeit habe ich ja, bin ja "erst" 26.


Nein, beunruhigen soll Dich das gar nicht. Ich würde mir mein Monster auch nicht tätowieren lassen. Ich wollte damit nur verdeutlichen, wie sich die Biester selbst innerhalb kürzester Zeit in der eigenen Wahrnehmung verändern können. Auf Papier kann man sie wieder wegpacken. Auf Haut nicht. Die psychische Komponente eines Tattoos ist nicht zu unterschätzen, deshalb sollte man das Thema als solches gar nicht unbedingt auf der Haut verewigen wollen.

Noch'n Beispiel: Mein vermutlich emotionalstes Tattoo ist eines, das ich nach dem Tod meiner Mutter habe machen lassen. Zwei kombinierte Details aus einem Elon John-Album-Cover. Eine Schwalbe fliegt aus einem kleinen Spielzeugklavier. Bedeutete damals für mich: Meine Mutter wurde von den Qualen befreit, ich von der Angst und Sorge, die Musik von Elton John hat mich aufgerichtet. ...Was hat sich nicht mittlerweile alles getan bei mir! Und ich bin froh, dass ich jetzt ein süßes, buntes Motiv habe, das einfach was mit toller Musik zu tun hat, und nicht irgendwas Düsteres, Bedeutungsschwangeres, was einen permanent wieder in die Zeiten zurückreißt.

Mein erstes Tattoo kam übrigens auch mit Mitte 20 (ich bin 48). Längst gecovert, weil es einfach nicht gut überlegt war. Du hast noch viiiiiieeeel Zeit und viiiiieeeel Haut.
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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon sojaschnitzel93 » 27.05.2020 21:18

Mmh das ist echt kompliziert. Ne, ich möchte natürlich nichts haben, was mich wieder runter zieht. Habe jetzt nicht gedacht, dass da Tattoos so einen großen Einfluss darauf haben könnten. Ich möchte natürlich nicht, dass mir mein Tattoo danach emotional total um die Ohren fliegt.
Kann man Bilder tatsächlich im Laufe der Zeit anders interpretieren. Ich finde das interessant, wenn die Bedeutung sich im Leben ändert und mit "wächst" und "altert". Das finde ich eine schöne Vorstellung.

"viiiiiieeeel Zeit und viiiiieeeel Haut"
Ich habe auch über 10 Jahre gebraucht, bis ich mir mein Bauchnabelpiercing gemacht habe :lol:
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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon strangefruit42 » 29.05.2020 19:20

Muss ja auch nicht sein. Sind meine Erfahrungen, und die inneren Monster sind ein recht zentrales Thema für mich. Und lieber ein wenig länger überlegen als bereuen. Tattoos gehen schlechter weg als Piercings. Glaube ich zumindest. Bei Körperdurchlöcherungen kann ich wiederum überhaupt nicht mitreden. ;)
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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon sojaschnitzel93 » 31.05.2020 19:16

Ja, auf jeden Fall würde ich mir nie spontan ein Tattoo machen lassen. Von dem Tattoospruch bin ich inzwischen auch eher abgekommen, weil ich meine inneren Monster irgendwie nicht an mich binden will. Mit einem Tattoo wären sie das ja für immer und für immer ist eine ziemlich lange Zeit. :wink:
Also bei meinen Piercings bleibt halt nur ein Loch übrig, ich denke im Vergleich zu einem Tattoo ist das absolut nichts. (habe aber auch keine im Gesicht, evtl. würde es mich da mehr stören)
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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon Segler » 31.05.2020 19:39

"Habe jetzt nicht gedacht, dass da Tattoos so einen großen Einfluss darauf haben könnten."

Tattoos scheinen es zu haben. Für manche Menschen (ich zum Beispiel) haben Tattoos nur die Bedeutung verspielter Hautdeko und haben Bezug zu den schönen Seiten des Lebens, bei mir z.B. meine Liebe zu Natur, Tieren, Pflanzen, draussen sein, Fernreisen. Das ist ein Wesenszug, das wird so bleiben und ich werde meine (teilw. schon über 10 Jahre alten) Tattoos deswegen immer mögen.

Andere Menschen wollen mit Tattoos unglückliche / problematische Phasen ihres Lebens "verarbeiten" oder deren (tatsächliche oder nur vermeintliche) Überwindung feiern. Sehr oft geht das nicht gut. Was da nämlich auf der Haut verewigt wird, das ist das Problem. Schau dir hier nur mal die diversen Diskussionsfäden an, wo das Tattoo oft wenige Tage nach dem Stechen zum zusätzlichen Problem wurde.

Psychische Probleme, sofern man nicht selber oder mit Hilfe guter Freunde damit fertig wird, gehören in professionelle Hände. Damit meine ich aber den Psychotherapeuten, nicht den Tätowierer
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Re: erstes tattoo/Schriftzug

Beitragvon sojaschnitzel93 » 02.06.2020 15:11

@Segler
Ich habe weiter oben schon geschrieben, dass ich von meiner Idee abgekommen bin. :wink:

Dank an alle für die Kritik und das Feedback. :)
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