"Trinkgeld" - Wie handhabt ihr das?

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"Trinkgeld" - Wie handhabt ihr das?

Beitragvon in.the.end » 10.11.2008 19:24

Hallo zusammen,

mich wüde mal interessieren, was so der Standard ist... gibt man seinem Tätowierer so eine Art "Trinkgeld"? Wenn ja wie viel und wie handhabt Ihr das, wenn ein Tattoo in mehreren Sitzungen gestochen wird und Ihr je Sitzung zahlt?
Dies macht mir momentan noch Kopfzerbrechen, da ich (es wird mein erstes Tattoo und direkt der ganze Oberarm, innen wie aussen) gar nicht weiß, wie das so abläuft.

Würde mich über ein paar Antworten freuen.

Danke,
in.the.end
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Beitragvon Loreleytattoo » 10.11.2008 20:39

:evil: Trinkgeld????? Wir trinken nicht! :twisted: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Nee, mal ehrlich. Dafür gibt es wohl keine Standards. Das musst Du für dich ganz alleine entscheiden. Wenn ich ein Kunde wäre, würde ich warten bis zur Nachkontrolle bzw bis man halt das Endergebnis sieht. Wenn die Arbeit dir dann ein Trinkgeld wert ist, bitteschön. Lass dich nicht abhalten.
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag aufs neue jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann!
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Beitragvon tattoogermane » 10.11.2008 21:06

kommt schon mal vor, aber ist auf die masse der kunden eher eine geringe zahl.
kein tätowierer schielt dich von der seite an, wenn du keins gibst. jeder dienstleister freut sich über ein "trinkgeld". allerdings eher über die aufmerksamkeit, als solche, als über bestimmte geldbeträge.

ein kunde von uns ist konditor und hat eine torte zum termin mitgebracht auf der unser logo war. da hab ich mich mehr gefreut, als über ein trinkgeld.
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Beitragvon K-ink-Man » 10.11.2008 21:31

In englischsprachigen Ländern ist es eher ungewöhnlich, wenn jemand beim Tätowierer kein Trinkgeld gibt, obwohl er mit der Arbeit zufrieden ist. Das wird teilweise sogar als "offending" empfunden.
Aber wir sind ja in Deutschland.
Gehe da mit meinen Vorsprechern konform: Es sind sehr wenige, und die Geste alleine zählt. Nicht der Betrag oder ob es überhaupt Geld ist, was zum Futtern ist auch immer toll.
Gehe nach deinem Gefühl, wenn du dich gut umsorgt gefühlt hast und mit der Arbeit 100% zufrieden bist freut sich das Team bestimmt wahnsinnig über so ein Feedback.

Ich persönlich gebe branchenunabhängig immer Trinkgeld, wenn ich zufrieden bin.
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Beitragvon pupskuh » 10.11.2008 21:35

... son ähnlichen fred hatten wir glaub ich schon mal... ich belohne meinen inker gerne mit naturalien... bringe kuchen oder nen 6-pack mit... is bisher immer ganz gut angekommen...
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Beitragvon littlesu » 10.11.2008 21:36

bei einem tätowierer /in im angestelltenverhältnis und vorraussichtlich mehreren sitzungen find ich ein wenig schmalz sehr angebracht. ich handhabe das so, handwerker die ne gute arbeit abliefern bekommen doch auch was.
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Beitragvon Sahara » 10.11.2008 21:46

um ehrlich zu sein bin ich noch nie auf die idee gekommen, meinen tätowierern trinkgeld zu geben. :roll:
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Beitragvon K-ink-Man » 10.11.2008 21:48

Ich frage mich, warum die Allgemeinheit das davon abhängig macht, welchen Status (angestellt/selbständig) die betreffende Person hat und nicht von der Leistung.
Das ist jetzt nicht auf Tätowierer bezogen, bekomme z.B. beim Frisör auch immer wieder so etwas mit: Die Angestellten bekommen Trinkgeld, aber der Meister nicht.
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Beitragvon Mialania » 10.11.2008 21:48

Ich hab jetzt auch nicht Trinkgeld gegeben, hab ein Paket Schoggi aus der Schweiz geschickt, so als Dankeschön für alles.
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Beitragvon littlesu » 10.11.2008 22:08

K-ink-Man hat geschrieben:Ich frage mich, warum die Allgemeinheit das davon abhängig macht, welchen Status (angestellt/selbständig) die betreffende Person hat und nicht von der Leistung.


weil die einfach mal weniger kohle haben. wenn ich mit einem azubi unterwegs bin, bekommt er das trinkgeld. find das nur fair. ich würde niemanden die leistung absprechen
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Beitragvon K-ink-Man » 10.11.2008 22:55

sorry für offtopic

Littlesue, ich denke nicht dass man pauschal sagen kann, dass Angestellte automatisch weniger Kohle haben als die Arbeitgeber, oder andersrum: Selbständige habe mehr Kohle. Das kommt ganz auf dem Betrieb an. Denn Umsätze schwanken naturgemäß, Angestellte bekommen aber immer das gleiche, die werden zuerst bezahlt. Wer das abpuffert muss, und zwar in Form seines "Gehalts", ist normalerweise der Chef. Gerade in kleineren Betrieben. Bei Interesse kann ich dir auch gerne eine Beispielkalkulation schicken.
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Beitragvon renkman » 10.11.2008 23:37

ich freu mich immer drüber, erwarte es aber nie
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Beitragvon Phoenix » 10.11.2008 23:59

Ich bringe immer nen guten kaffe mit :mrgreen:

Und nun haben die nen Vollautomaten :cry:

Also ich habe es mal versucht, man hat es nicht angenommen.
der Phoenix
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Beitragvon thakikka » 11.11.2008 0:31

Och, nachdem er so nett war und spontan zu der 1. Sitzung, die terminlich (leider) zunächst erstmal nur 2 Stunden dauern sollte, noch 'ne Stunde seines Feierabends drangehangen hatte (weils "so gut lief"), habe ich ihm gerne spontan einen Zehner mehr draufgelegt. (Natürlich zu dem regulären Preis für die 3. Stunde dazu und nicht für die zusätzliche Stunde komplett... ;) )
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Beitragvon littlesu » 11.11.2008 11:30

K-ink-Man hat geschrieben:
Littlesue, ich denke nicht dass man pauschal sagen kann,


bestimmt nicht. wir haben hier zu dritt ne sanibude. wenn ich meine arbeitszeit rechne, kann ich mit großer wahrscheinlichkeit sagen, geh ich mit weniger kohle nach hause, als jemand der bei mc doof arbeitet. ist fakt, aber ich würde kein schmalz bekommen, wenn, dann ist es ein versehen.

sorry, sorry fürs ot
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