Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Allgemeines zum Thema Tattoo

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Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon edenmilu » 06.09.2016 20:28

Hi Forum,

ich bin neu hier, mein Name ist Hase und ich weiß von nix. Spaß beiseite: Ich bin Lea, 26, und hab mir vergangenen September mein erstes Tattoo stechen lassen, eine Motte am Oberarm. Hatte den Tätowierer davor gut anderthalb Jahre gestalkt, bin für ihn durch halb Europa getourt und mit dem Ergebnis sehr sehr zufrieden :)

Ein bisschen Blowout und wandernde Tintenpunke gab's Richtung Innenseite des Armes, aber darauf war ich eingestellt, da ich vorher gelesen hatte, dass das bei schwachem Gewebe schonmal vorkommen kann und das hab ich leider. Macht mir aber nix. In manchen Lichtverhältnissen sieht mans überhaupt nicht, und ansonsten werd ich gefragt, ob ich nen blauen Fleck hab.

Nun fahre ich im Oktober seit langen Jahren zum ersten wieder nach Japan und möchte mir dort mein zweites Tattoo stechen lassen. Das Motiv ist ein Zenkringel, nur schwarz ohne Schattierung, ich hätte ihn gern an der Innenseite meines Unterarms, ein Stück unter der Armbeuge. Termin und alles hab ich schon, aber nun ist mir der glorreiche Gedanke gekommen, dass die Platzierung vielleicht ne minder gute Idee ist angesichts der Geschichte mit dem schwachen Gewebe und dem leichten Blowout schon beim letzten Tattoo.

Ich hab jetzt auch schon einige Bilder gesehen, wo es am Unterarm/Innenseite doch starken Blowout gab. Ist das eine Risiko-Stelle? Die Haut sieht da ja schon sehr dünn aus, man kann ja auch die Adern durchsehen und alles. Was meint ihr? Lieber ne andere Stelle suchen? Platz genug ist ja an mir noch ;)

Danke für eure Antworten schon mal!
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tattoo2.JPG
blowout
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dat ganze
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon BassSultan » 06.09.2016 20:51

hey, willkommen!
zum blowout Thema hab ich leider nix zu sagen, aber zumindest die bitte.. lad die Bilder hier direkt über die Dateianhang Funktion beim Erstellen eines Beitrags hoch. Diese community Seite hat mit dem forum nicht viel zu tun. teilen sich nicht mal einen Single-sign-on so wies aussieht :S
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon edenmilu » 06.09.2016 21:01

Oh Schuldigung. Das hatte ich nicht gecheckt. Ich nehm die Links wieder raus und hab jetzt auch den Dateiupload gecheckt. Erledigt ;) Danke für den Hinweis!
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon n8ght » 06.09.2016 21:04

Ja. Im Unterforum "Juhuu... ich bin drin" findest du die Scoutregeln. Da ist alles erklärt. Solltest du nicht weiterkommen, meld dich einfach nochmal. (ist aber wirklich schaffbar ;) )
K-ink-Man hat geschrieben:Alle Informationen sind (versteckt in einer immensen Menge von Quark) jederzeit verfügbar!
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon Cybe » 06.09.2016 23:24

Das ist aber kein Blowout. Ein Blowout ist, wenn die Linie richtig ausläuft. Hier ist die Farbe beim Abtransport im Gewebe hängengeblieben. So hell wie es ist, hat es sich in ein paar Jahren vermutlich verwachsen.

Die Motte finde ich sehr hübsch.

Das Blowoutrisiko ist halt von Haut zu Haut unterschiedlich. Oberarm innen und Richtung Beuge sind halt Stellen, bei denen das eben häufiger auftritt, weil das Gewebe da nicht so fest ist wie an anderen Stellen.
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon edenmilu » 06.09.2016 23:49

Hi Cybe, danke für die Antwort!
Ich war irgendwie fest davon überzeugt, dass das ein Blowout sei. Wieder was gelernt. Ich hatte das schon ein, zwei Tage nach dem Termin beim Tätowierer und seitdem ist es nicht weggegangen. Hab gerade mal die andere Seite des Tattoos geprüft (auf der Außenarmseite sehe ich das ja eher selten ;) ) und da sieht es so aus, als wären die Linien dicker und hier und da kleine "Tintenpunkte" ausgetreten.

Na in jedem Fall hat sich Farbe in meiner Haut selbstständig gemacht ;)
Wenn die Beuge auch eine Risikozone ist, denke ich nochmal drüber nach. Auf dem Unterarm ist das Tattoo ja auch sehr gut sichtbar, wenn das jetzt phänomenal schiefgeht und ich da für alle Welt auf dem Präsentierteller einen Tintenfleck mit mir rumtrage, wäre es auch etwas schade.
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon Buddha_Eyes » 07.09.2016 15:48

Ähhmm.. also ich will mich jetzt nich um Begrifflichkeiten streien, aber wenn die Farbe von dem Tattoo weg in die umliegende Haut migriert, ist das für mich ein Blow-Out - und selbst wenn nicht, macht es das doch für die TE in keiner Weise besser.
Und auch was die weiteren Prognosen angeht: Kann besser werden, ich kenne aber auch Fälle, bei denen das exakt so geblieben ist.
Fakt ist doch: Das Gewebe ist von der Struktur her für solche Artefakte anfällig. Von daher kann man m.E. jedenfalls sagen, dass da ein tendeziell erhöhtes Risko besteht. Klar - halbwegs zuverlässig Vorhersagen sind da nicht möglich.

Man könnte sich übrigens in solchen Fällen m.E. durchaus überlegen, ob man so etwas nicht lasern lässt falls es einen mirklich massiv stört.
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon Cybe » 07.09.2016 21:26

Blow out bezeichnet ja das aufplatzen. Sieht man halt an den linie wie sich die farbe da ins umliegende gewebe drückt. Das hier tritt ja ein stück weg vom Tattoo auf.
Lasern ist glaub ich bei sowas nicht so einfach, da es sehr hell ist und der laser da wenig hat worauf er ausgerichtet werden kann.

Man könnte zu motiven raten, die auslaufen, da fällt es nicht so auf ;)
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon monkima » 07.09.2016 22:06

Ach wenn erstmal der ganze Arm voll ist, fällt das nicht mehr auf.

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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon Herger » 07.09.2016 22:40

Beste Antwort! (true story :mrgreen:)

@edenmilu: schöne Motividee!
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon Buddha_Eyes » 08.09.2016 14:51

Blow out bezeichnet ja das aufplatzen. Sieht man halt an den linie wie sich die farbe da ins umliegende gewebe drückt. Das hier tritt ja ein stück weg vom Tattoo auf.

Ist mir zu albern, mich hier um Begrifflichkeiten zu streiten, die nirgendwo definiert sind - nenn' es einfach wie Du magst.

Lasern ist glaub ich bei sowas nicht so einfach, da es sehr hell ist und der laser da wenig hat worauf er ausgerichtet werden kann.

Beziehe mich da auch nur auf jemanden, der ne ganze Klinik voller Lasergeräte hat - kann natürlich sein, dass der nicht weiss, wovon er redet.
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon rockkat » 08.09.2016 16:03

Diese bläuliche Haut ist bei mir auch an beiden Unterarmen, an den Unterseiten passiert. Da verschiedene Tätowierer am Werk waren wird es wohl am Gewebe liegen
Ganz selten fällt es jemand auf, kommt auch sehr auf die Lichtverhältnisse an. Da eh noch mer kommen soll stört es mich nicht.
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon edenmilu » 10.09.2016 12:50

Danke für eure Antworten und die lieben Kommentare zum Tattoo :D

Wie gesagt stört mich das bisschen Blau da am Arm auch überhaupt nicht. Hab deshalb auch noch nie darüber nachgedacht das zu lasern. Ich nehm das einfach als Eigenart meiner Haut und meines Tattoos und finde das überhaupt nicht schlimm.

Nur am Unterarm würde es mich glaub ich stören, da der erstens immer sichtbar ist und ich keinen Ärmel geplant hab, sondern einzelne Motive an dem Arm, und zweitens das Motiv doch arg drunter leiden würde. Das soll ja aussehen wie Tinte vom Pinsel aufgetragen, wenn die in alle Richtungen davonfließt, sieht das einfach nicht aus. Ich hab jetzt überlegt, mir das stattdessen hinten an der Schulter stechen zu lassen, aber da ist ja immer Top/BH/Bikini drüber.. Ich finde, Männer haben es so viel leichter mit Motiven am Rücken ;D
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon BassSultan » 10.09.2016 14:43

für das top/BH/Bikini Problem gibts eine einfache Lösung :D
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Re: Wie schätzt ihr das Blowout-Risiko ein?

Beitragvon Cybe » 11.09.2016 2:16

Buddha_Eyes hat geschrieben:
Ist mir zu albern, mich hier um Begrifflichkeiten zu streiten, die nirgendwo definiert sind - nenn' es einfach wie Du magst.

und mir ist zu albern den Unterschied zu erklären um gesagt zu bekommen ich soll es nennen wie ich mag.

Buddha_Eyes hat geschrieben:
Beziehe mich da auch nur auf jemanden, der ne ganze Klinik voller Lasergeräte hat - kann natürlich sein, dass der nicht weiss, wovon er redet.


Meine Güte, kann keiner riechen woher du dein allumfassendes wissen hast. Ich schrieb "ich glaube" weil ich es mal von jemandem gesagt bekommen hatte... Ach ist auch wurst...

wenn man etwas es klärt, ist es egal
Wenn man etwas als nicht genau weiß wirds dagegen auf die Goldwaage gelegt... :roll:
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