Asche unter der Haut . . .

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Asche unter der Haut . . .

Beitragvon omit » 13.03.2020 19:50

Hallo Ihr Lieben,

das Thema, das ich ansprechen möchte, scheint ein heissen Eisen zu sein. Konkret geht es mir um ein Tattoo mit der Asche meiner vor kurzem verstorbenen Hündin. Die Zeit, in der Tattoofarben aus Asche und anderen Substanzen hergestellt wurden scheint ja auch in unserer Kultur noch nicht sooo lange zurück zu liegen, dennoch ist es immens schwer jemanden zu finden, der dieses hier in NRW machen möchte. Bitte helft mir, wenn ihr könnt. Ich bin für jeden Tip dankbar.

Liebe Grüße
von Timo
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Re: Asche unter der Haut . . .

Beitragvon Segler » 13.03.2020 20:33

Ich versuche höflich zu formulieren. Ich finde die Idee befremdlich.

Wenn das Tier ordnungsgemäß kremiert wurde (Temperatur, Zeit), dann bleibt da nichts übrig, was zum Tätowieren bzgl. Dauerhaltbarkeit geeignet wäre. Jedenfalls kein Kohlenstoff mehr (--> CO2)

Was übrig bleibt, das sind anorganische Salze (Oxide, Phosphate, Carbonate), die in wässrigem Milieu (Körpergewebe!) mehr oder minder gut löslich sind und abtransportiert werden und da fängt es an gefährlich zu werden. Was nämlich beim Verbrennen in der Asche zurückbleibt, das sind z.B. alle im Hundeleben angesammelten Schwermetalle.

Anderes was in der Asche zurückbleibt, speziell die Oxide und teilw. Carbonate von Ca, Na, K sind im wässrigen Milieu nachgerade ätzend.

By the way: Es ist psychisch viel gesünder, mit toten Hunden umzugehen wie mit toten Monarchen: "Der König ist tot. Es lebe der (neue) König!"
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Re: Asche unter der Haut . . .

Beitragvon *sanna* » 14.03.2020 1:39

Ich weiß nicht, ob deine Hündin schon kremiert wurde und ob du gesehen und gefühlt hast, was dann übrig bleibt. Das ist keine Asche, die man wie im Spielfilm in den Wind verstreut. Selbst wenn man die Überreste fein mahlt, wird es kein schwarzes Pulver ergeben, das sich wie auch immer zum tätowieren eignen würde.
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Re: Asche unter der Haut . . .

Beitragvon the_force » 14.03.2020 9:52

Hallo,

ich würde eher über einen Diamanten nachdenken...

Gruß,
J.
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Re: Asche unter der Haut . . .

Beitragvon Miss*Butterfly » 14.03.2020 15:38

Ich würde mal beim Tempel in München anfragen. Das ist zwar nicht NRW, aber ich meine mich zu erinnern, dass die das anbieten. Also möglich sollte es sein. Falls München für dich gar nicht in Frage kommt, haben sie möglicherweise zumindest einen guten Tip für dich, die sind sehr gut vernetzt und sehr kompetent.

Viele Grüße
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Re: Asche unter der Haut . . .

Beitragvon Trulla73 » 15.03.2020 15:10

Ich würde aus den bereits genannten Gründen wie forci drüber nachdenken, aus den Überresten einen Schmuckstein machen zu lassen.
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