Tattoowierung nach Sepsis

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Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon Maik92 » 09.01.2019 18:39

Guten Tag,

bei meinen Tattoos ist der Vorgang etwas schief gegangen. Wir haben etwas übertrieben und das hat sich direkt gerächt. Wir haben die komplette Außenseite des Oberarmes in etwa 5 Tagen ausgeführt. Insgesamt 25 Stunden mit dem Tag in der Mitte Pause. Dadurch kam es das ich eine Sepsis bekam (mit 39,9 Fieber) und allem drum und dran. Da die im Krankenhaus mir keine Infos gaben und meine Hausärztin irgendwie noch im 19. Jahrhundert lebt mit Argumenten wie Tattoos haben nur Häftlinge lassen sie das usw. Wollte ich mal nachfragen wo ich mich erkundigen kann wielange ich nach einer Sepsis am besten pausieren sollte mit dem tattoowieren. Ich meine, es ist zwar schief gelaufen trotzdem möchte ich ja nicht aufhören, nur diesmal wird natürlich nicht übertrieben sondern normal maximal einmal monatlich gestochen. Würde mich über Antworten freuen.
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Re: Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon the_force » 09.01.2019 19:15

Hallo,

das war / ist wohl eher ein Hygieneproblem.

Privattätowierer?

Gruß,
J.
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Re: Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon Inaah » 09.01.2019 19:37

Also sich abgeschlagen fühlen nach einer langen Sitzung, evtl. auch Symptome einer Erkältung sind nachvollziehbar und verständlich.. Der Körper kämpft gegen eine Wunde und da kann das Immunsystem auch angeschlagen sein.

Eine Sepsis ist aber nochmal ne ganz andere Hausnummer und entsteht für gewöhnlich durch Bakterien die in den Organismus gelangen.. Sehe hier auch eher das Problem an der mangelnden Hygiene und weniger am krassen durchziehen (das haben schon viele Leute hinter sich zb. 3 Tage hintereinander 21 Std) und da ist nicht gleich mit einer Sepsis zu rechnen, weil sauber gearbeitet wurde.
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Re: Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon monkima » 09.01.2019 19:39

Was für eine Therapie hast Du im Krankenhaus bekommen? Intensivstation? Antibiose? Heparin? O2 Gabe? sind die Inneren Organe betroffen?.....das ganze Programm? Hast Du Folgeschäden?
....bisschen mehr Infos könntest Du schon bringen.
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Re: Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon Segler » 09.01.2019 19:42

"....bisschen mehr Infos könntest Du schon bringen"

Vor allem zu den Umständen. Es wurde zwar dazu nichts gesagt, aber mein Bauchgefühl vermutet "Kumpel & Küchentisch & fehlende Hygiene"
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Re: Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon Inaah » 09.01.2019 19:48

Und was mir noch so auffällt die komplette Außenseite des Oberarms in 25 Stunden??
So viel Zeit benötigt man durchschnittlich für den ganzen Arm je nach Motivauswahl...
Oder du hast nen Arm der den doppelten Umfang hat wie der von zb. The Rock...
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Re: Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon Maik92 » 09.01.2019 20:42

Behandlung war nur via Medikamente mit Antibiotika, keine Folgeschäden. Nur die Niere war etwas angegangen weshalb ein Katheter gelegt werden musste.
Nein, nicht der Kumpel auf dem Küchentisch. Ganz normal im Studio, dieser hatte auch schon zich Kunden und hatte das Problem noch nie.
DIe Zeit ist wahrscheinlich soviel weil es erstens etwas detaillierter ist, auch eine Menge ausmalen und ich auch nicht gerade klein und schmal bin. Vielleicht hat er auch etwas langsamer gearbeitet aber eigentlich war alles super, er hat das dauerhaft gereinigt, immer alles desinfiziert selbst wenn er kurz mal was aus einem anderen Schrank holte hat er nochmal seine Handschuhe desinfiziert bevor es weiter ging. Aber im allgemeinen geht es hier nur darum, wielange man nach einer Sepsis warten sollte mit dem weitertattoowieren.

Vielen Dank
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Re: Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon monkima » 09.01.2019 20:44

Ich würde ein Jahr warten!
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Re: Tattoowierung nach Sepsis

Beitragvon Bad*Kitty » 09.01.2019 21:10

Er hat...die HANDSCHUHE desinfiziert??? Die Dinger heißen EINMALhandschuhe, weil man sie WECHSELT wenn man was kontaminiertes angetatscht hat.
Zudem: du als Laie kannst Hygiene nicht sehen/beurteilen, ich gebe dir jedoch Brief und Siegel drauf, dass in mehr als zu vielen Studios eine katastrophale Hygiene herrscht.
Allerdings passieren die meisten Pflegefehler mit daraus resultierenden Komplikationen tatsächlich durch den Kunden selbst. War wohl eine Kette unglücklicher Gegebenheiten.
Ja, auch ich würde mindestens ein Jahr abwarten.
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