FRAGE: Tattoo mit Blutverdünner (Eliquis)

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FRAGE: Tattoo mit Blutverdünner (Eliquis)

Beitragvon eric_cartman1977 » 24.08.2021 11:01

Hallo zusammen,
ich möchte mir ein weiteres Tattoo stechen lassen.
Im letzten Jahr hatte ich 2x Herzrhythmusstörungen und es wurde eine Katheter-Ablation durchgeführt.
Seit über einem Jahr ist das jetzt alles in Ordnung, aber ich nehme seitdem 2x täglich eine Eliquis Blutverdünner Tablette.

Wichtig:
ich muss diese Blutverdünner nicht zwingend nehmen, es ist lediglich aufgrund meiner Herzrhythmusstörung Vorgeschichte empfohlen. Sollten diese Rhythmusstörungen wieder auftreten, verhindert die Blutverdünnung die Bildung von Gerinseln. Das ganze nehme ich also nur prophylaktisch.

Weiß jemand zufällig ob und falls ja, wieviel Tage vor dem Tattoo Termin ich das Eliquis weglassen müsste, um beim stechen nicht übermäßig stark zu bluten?
Wenn das hier überhaupt notwendig sein sollte.

Danke schonmal im Voraus!
eric_cartman1977
 
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Re: FRAGE: Tattoo mit Blutverdünner (Eliquis)

Beitragvon Segler » 24.08.2021 12:17

Wir sind hier praktisch alle medizinischee Laien. Für eine kompetente Antwort solltest Du einen Arzt oder Apotheker fragen.

Ich musste das Medikament erst mal googeln. Wikipedia nennt für den Inhaltsstoff (Freiname Apixaban) eine biologische Halbwertszeit von etwa 9 bis 14 Stunden. Nach wie vielen Halbwertszeiten keine relevante Wirkung mehr da ist, das weiss dein Arzt oder Apotheker :lol:

Rein rechnerisch wäre die Blutkonzentration nach zwei Tagen Nichteinnahme auf ca 6% und nach drei Tagen auf ca. 1,5% der therapeutisch gewünschten Ausgangskonzentration gesunken
Zuletzt geändert von Segler am 24.08.2021 12:19, insgesamt 1-mal geändert.
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FRAGE: Tattoo mit Blutverdünner (Eliquis)

Beitragvon BassSultan » 24.08.2021 12:18

Ja es gibt jemanden der weiss wie lange diese medikamente im system bleiben und wirken - dein arzt! Bitte bei solchen dingen diesen auch zu fragen, dann auch den gewählten tattoo Künstler fragen wie er/sie den einfluss evtl. Einschätzt

Die beiden Dinge würde ich dann kombiniert betrachten und danach eine Entscheidung finden.

Wir geben hier nicht so gerne medizinische Ratschläge ;) die allermeisten von uns tappen da im dunkeln und wissen halt vom Gefühl her was in vielen Situationen dem eignen Körper gut tut, das reicht aber nicht um was belastbares von sich zu geben..

Edit: ahh, segler wieder eine spur schneller gewesen :)


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